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Die Opfer sammeln sich. Von der Justiz und der Politik zunächst unbemerkt und völlig unterschätzt, wurde die Zahl der durch die Justiz Geschädigten immer mehr. Bei jährlich zwischen 600- 700000 Strafverfahren und ca 800 000 Privatverfahren  wird die Zahl der Fehlurteile  inzwischen auf mindetsens 10 %, von einigen Autoren auch 30% geschätzt.  Nach Meinung des ehemaligen Richters am BGH Eschenbach ist jedes 4te Urteil ein Fehlurteil. Mindestens 1,4 Millionen Krininalakten liegen allein bei der Bayrischen Justiz.  Allein 90 000 Hafttage für unschuldig Inhaftierte müssen jährlich entschädigt werden. Wieviele Angeklagte nur deswegen verurteilt werden, damit der Staat keine Haftentschädigung zahlen muß, mag dahingestellt sein. Dabei werden die Betroffenen zusätzlich durch die Höhe der Entschädigung pro Tag verhöhnt.  25 €, davon 7 € Abzug für Verpflegung, hat die Politik bestimmt. Das Bundesverfassungsgericht hätte diese Verhöhnung scho längst stoppen müssen. Die Summe liegt unter der Armutsgrenze. Zusätzlich sind meist Beruf und Existenz kaputt. In den USA, die mit Justizopfern nicht gerade zimperlich umgehen,  sind es immerhin 40000 Dollar für ein Jahr. Hier leben wir noch mittelalterlich.

Nimmt man die ebenfalls geschädigten Angehörigen dazu, sammelt sich hier mit der Zeit ein gewaltiges politisches Potential.  Noch sind die einzelnen Opfer als Persönlichkeiten kaputt und verarmt, auch demotiviert. Aber wie der Verlauf zeigt, beginnen sich immer mehr von ihrem Justiztrauma zu erholen und sammeln sich. Es kommt ein Wir-Gefühl auf wie bei den Schwarzen in USA in Ferguson, wo ein jugendlicher Protestteilnehmer im Fernsehen sagte: "Wir sind es satt,  jeden Tag von der Polizei an die Wand gestellt zu werden". Wer bei uns einmal mit der Justiz zu tun hat, für den gilt der vielsagende Satz: "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst....."

Auch bei uns werden Polizeieinsätze immer mehr zu Übergriffen und die Justiz deckt diese in der Regel. Das haben viele unserer Jungen satt. Sie protestieren (siehe Bild vom Opfertreff in Happing).

Gleichzeitig werden viele Bürger von der Justiz nicht nur unschuldig eingesperrt sondern als Ergebnis der Gesetzes- und Vorschriftenflut mit Geldstrafen belegt oder mit anderen Schikanen regelrecht abgezockt. Menschenverachtung und Überheblichkeit sind an der Tagesordnung.  Die Überlastung der Gerichte kann nicht als Ausrede gelten, wenn Fehlurteile mit Beweisfälschungen oder Beweisunterschlagungen begründet werden und sich die Richter mit gepressten Zeugenaussagen und Deals  Arbeit ersparen.

Die skandalösen Ausnahmen werden immer mehr zur Regel, die Einzelfälle zur Sippenhaft, der Rechtsstaat zum Justizstaat. Die Zahl hat einen Knackpunkt erreicht, sodaß sich die Opfer organisieren. Die Justiz und  die Politik antworten mit Sicherheitskontrollen am Gericht und schwerer Bewaffnung, ein eindeutiges  Zeichen, daß wir DDR-Verhältnisse erreicht haben.  Umso rigoroser wird der Umgang mit dem Bürger, der sein Recht sucht. Er muß immer länger suchen, wenn ihm nicht vorher das Geld ausgeht. Hoffnungslose gründen Interessensgemeinschaften oder veranstalten Proteste vor den Gerichten. Mutige gründen Vereine und gehen an die Öffentlichkeit. Geschickten und Glücklichen gelingt es, in den Massenmedien die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen. Diese Fälle sind oft erfolgreich, denn die Richter und ihre Justizminister scheuen die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser.

Für Betroffene haben wir nachstehend ein paar Adressen von Aktivisten und von eingetragenen Vereinen herausgesucht, die nicht im Verdacht stehen, als V-Männer der Justiz oder der Polizei zu arbeiten.


Betrifft: Verein Justiz-Opfer e.V

Treffen war einmal im Monat  um 19:00 in München:  

Der Verein wurde in der Zwischenzeit unterwandert, ist aber immer noch teilweise  aktiv.

näheres unter der E-Mail Adresse http://gehtrechtlichleid.de


weiteres regelmäßig  unter www.Justopfer.tv



Die Großveranstaltung am 7. Mai  2015 in München am Marienplatz war ein Erfolg. Es sprachen u.a. Norbert Blüm, Frau Leutheuser Schnarrenberger, Gustl Mollath, Dr.G. Fleischner.



Websitenbetreiber: www.Justizopfer.eu, www.podojournal.com

gegründet zur Aufklärung über Justizskandale In Film und Fernsehen sowie den Printmedien  


Monte Christo e.V.

Westring 9

64832 Babenhausen

gegründet wegen dem  Doppelmord in  Babenhausen


VGR   Verein gegen Rechtsmißbrauch

Röderweg 34

60314 Frankfurt

www.justizgeschaedigte.de


Deutscher Forensik-Bund e.V.

Meisenweg 5

82110  Germering


Nicht verfaßte Interessensgemeinschaften  und spontane  Aktionsgruppen,

Opfertreff Happing

Aktionsgruppe Ilona Hartlbauer mit Nena Hagen

Aktionsgruppe Mollath

Demonstrationsgruppe  des Vereins Justiz-Opfer e.v. München

ProJustitia (Stiftung)

Justizopfer Nauen

Opfervereine und Aktivisten