justizopfer.tv

Informationsquellen


Die wichtigsten Informationsquellen über Justizopfer und deren Schicksale sowie die Verursacher dieser Fehlleistungen sind die Massenmedien. Allen voran stehen die Zeitungen, die Journale und nicht nur das  Fernsehen. Doch gibt es bereits erkennbare Tendenzen, daß diese Medien immer mehr an Bedeutung zur Verbreitung von Nachrichten verlieren, da das Internet von immer mehr Bürgern benutzt wird.  Zudem wird zunehmend bekannt, daß sich in den Medien bereits V-Leute der Behörden eingenistet haben, welche die Verbreitung unerwünschter Nachrichten verhindern (z.B. Sternreporter Karremann im Münchner Pädophilenskandal).  Auch spielen zunehmend soziale Netzwerke eine  wichtige Rolle, auch Webseiten, mit denen Blogger unzensiert Nachrichten verbreiten. Weiter melden sich zumehmend Vereine, Aktivisten und Interessensgemeinschaften in der Öffentlichkeit.

Die Informationswege ändern sich und damit verlieren die Massenmedien ihr Meinungsverbreitungsmonopol. Die Gesellschaft entwickelt sich aus sich heraus weiter und die Justiz als Hüter althergekommener Rechtsauffassungen muß sich ändern. Nicht der Bürger muß sich nach der Logik der Justiz und der Gerichte richten, sondern umgekehrt. Nicht die Justiz darf die Logik vorgeben, die ihr gerade paßt, sondern  die  Logik muß den allgemein wissenschaftlichen Grundlagen folgen. Früher wurden z.B. Homosexuelle als “175er” eingesperrt  und heutzutage lassen sich diese als “gut so“ politisch feiern. Die Auffassung von Moral  kann sich schnell ändern.

Einen wichtigen Anteil an der juristischen Information haben die freien Journalisten, Drehbuch-  und Buchautoren, auch Anwälte und Justizopfer, die sich als Schriftsteller betätigen und ihre Erfahrungen in Buchform fixieren.

Eine weitere Informationsquelle ist die Fachliteratur einschließlich der Gesetzbücher und Kommentare, die man in jeder Staatsbibliothek findet. Nicht selten müssen die Bürger nach dem Studium der Fachliteratur feststellen, daß die Gerichte immer mehr eigene interpretationen anwenden und ein Verfahren somit zum Lotteriespiel wird.


Entsprechende Quellen finden sich genug. Unter den Autoren sind ncht nur Anwälte, Richter und Politiker sondern auch  Betroffene. Die Liste läßt sich beliebig weiter fortschreiben.


Mediatheken der Fernsehanstalten

ZDF und ARD, (Mein Vater, sein Freunde...)

Sat 1, Spiegel TV  (Grey Foxes 8.2.11), Phoenix (Alt und doof..17.2.11) BR- Nachrichten 23.3.10 etc. Spielfilme  MDR-Dokumentation : Selbstjustiz am 21.11.15.


Dokumentationen, z.B. Münchner Sammlung, Polizeifälle von Roland F.

Verfahrensarchiv Klinger aus Berlin (in Arbeit)


Zeitschriften und Journals (z.B. Spiegel)

Zeitungen


Websiten von

Opfervereinen und Interessensgemeinschaften, Aktivisten und Betroffenen


www.justizgeschaedigte  (Verein gegen Rechtsmissbrauch)

www.justiz-opfer.info (Münchner gemeinnütziger Verein)

www.montechristo-ev.de (Doppelmord von Babenhausen)

www.probence.de (Verein zur Unterstützung des angeblichen Tantenmörders Todt)

www. justizopfer.tv (Skandaljustiz in Traunstein)

Justizopfer Nauen

www.justizopfer.eu

www.podojournal.com

www.bag-s.de (Bundesarbeitsgemeinschaft v. Wohlfahrtsverbänden für Straffällige)

Victim.Veto Stiftung von Lila Monika Hirsch,einem Polizeiopfer





Juristische Literatur kann man in jeder Fachbuchhandlung kaufen. Auch die notwendigen Kommentare für alle Gesetze. Nach dem Grundgesetz muß ein Gesetz so abgefasst sein, dass es der betroffene Bürger versteht.

Diese sind jedoch Schall und Rauch, wenn ein Gericht etwas anderes vorhat.

Und es ist niemand da, der das Gericht daran hindern kann, die Tatsachen so zu interpretieren, daß jedes Gesetz und damit auch das Urteil passt. Daß dies so ist, beweist die statistische Tatsache, daß das Bundesverfassungsgericht nur 3% der Beschwerden anerkennt. Das BVG wird dadurch zur Feigenblattveranstaltung. Im Strafrecht werden in den USA 30% der Angeklagten freigesprochen, in Deutschland nur 10%.


Die einschlägigen Gesetzbücher sind im Handel erhältlich, z.B.


StGB =Strafgesetzbuch

StPO= Strafprozessordnung

ZPO=Zivilprozessordnung

BGB = Bürgerliches Gesetzbuch


Wer sich allerdings mit der juristischen Wahrheit auseinandersetzen will, muss sich mit jener Literatur beschäftigen, die freie Schriftsteller, Justizopfer, auch Journalisten auf den Markt gebracht haben oder auch Dokumentationen, die heute im TV oder im Internet zugängig sind.

Wer sich mit einem Klassiker befassen will, sollte sich das Buch von Solchenzyzin beschaffen. Der Nobelpreisträger beschreibt in seinem preisgekrönten Buch Archipel Gulag die Abgründe nicht nur totalitärer Systeme, sondern auch die Perversität einer Gefängnis- und Bestrafungindustrie, deren Strukturen auch in unserer Gesellschaft zu finden sind. Von den 24 Foltermethoden, die der Nobelpreisträger in seinem Werk beschreibt, sind heute noch 8 in Bayern nachweisbar. Es wird daher auf ein Reihe zeitgenössischer Bücher hingewiesen, die sich nicht nur mit bestimmten  Fällen sondern mit dem zum Teil desolaten Zustand der Justiz und deren Folgen beschäftigen. Sämtliche Bücher sind im Buchhandel erhältlich.


Bücher:


empfehlenswert:


Einspruch wider die Willkür an Deutschen Gerichten. Autor : Norbert Blüm Westendverlag, Preis 19,50 €. Der ehemailge Minister geht der jetzigen deutschen Justiz schwer ins Gericht und beschreibt die skandalösen Zustände.

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Archipel Gulag   Autor: Alexander Solchenyzin

Ein Klassiker, mit der Schriftsteller den Nobelpreis erhielt. Er beschreibt Zustände und Verhältnisse, wie diese bei uns zum Teil auch heute noch anzutreffen sind. Knaur Verlag.


Die Rentnergang vom Chiemsee

ISBN 978-3- 3835- 9004-7

Autor: Dr. G. Fleischner. Verlag: DigitalReprint Tel. 08064 906859 Preis: 19,50 €

Das Buch zeigt, mit welchen Methoden von der Justiz eine ganze Rentnergang konstruiert wurde und Unbeteiligte in einem Schauprozeß als Entführer dargestellt wurden. Die Dokumentation eines Justizskandals. Die aktive Rolle der Presse als Vorverurteilungsinstanz wir klar herausgestellt.


Die armen Hunde von Stadelheim

In über 120 Kapiteln schildert der Autor die umschriebene Biographie von Häftlingen in der JVA Stadelheim nach deren eigenen Schilderungen und mit welchen fiesen Methoden, Widrigkeiten und üblen juristischen Tricks drie "Kleinen"  behandelt werden. Nach seiner geheim in der JVA erstellten eigenen Statistik waren 30% der U-Häftlinge unschuldig.

Erschienen im public book media Verlag, Frankfurt, ISBN Nr: 978-3-86369-266-7, Preis 19,80€


Halbgötter in Schwarz

Der unbequeme Münchner Starwalt Bossi schildert seine Erfahrungen.  

Eichborn Verlag.  Buch möglicherweise vergriffen.


Der Richter und sein Opfer. Wenn die Justiz irrt  

ISBN 978-3-492-05558-1   Piper Verlag

Der Autor Thomas Darnstädt beschreibt den Fall Harry Wörtz und dessen langen Kampf um Gerechtigkeit.


Der Fall Mollath

Gerhard Strate. Der unerschrockene Staranwalt aus Hamburg, der zuletzt Mollath vertrat, schreibt seine eigenen Ansichten und Erfahrungen zu dem Fall. Er rechnet in dem Buch mit der Justiz, vor allen mit der Psychiatrie ab. Sehr lehhrreich. Verlag: Orell Füssli; 19,95 €



Ich bin doch bitte unschuldig. Der Fall Vera Brühne

Vera Brühne saß wegen Mordes an ihrem Geliebten Dr. Braun 18 Jahre unschuldig im Gefängnis. Politische Hintergründe und andere mögliche Täter wegen diffuser (Waffen) Geschäfte des Ermordeten blieben  im Hintergrund. Nach ihrer Freilassung besorgte man ihr eine Wohnung. Über den Fall mußte sie danach Stillschweigen bewahren. Autor: Peter Anders, decent Verlag  

ISBN 978-3-9806204-5-1


Der Globale Polizeistaat.  Autor Thomas Darnstädt

Der Autor warnt vor einem  Polizeistaat, der die Terrorismusbekämpfung zum Vorwand nimmt, unsere Grundfreiheiten abzuschaffen.



Fälle über Polizei- und Justizopfer.  Autor: Roland F. Dokumentation. Kontakt über Impressum


Die Affäre Mollath. Autoren: Uwe Ritzer, Olaf Przybilla,

Droemer Verlag, ISBN 978-3-426-27622-8

Gustl Mollath wurde 7 Jahre unschuldig und ohne medizinischen Grund in der Psychiatrie eingesperrt.  Er kam nach einem spektakulären Prozeß frei. Ohne die Unterstützung der Massenmedien, z.B. der Süddeutschen Zeitung, säße er wohl heute noch und bekäme Psychopharmaka.


Staatsversagen auf höchster Ebene

Wer stört, wird zerstört. Was sich nach dem Fall Mollath ändern muß.

Autoren: Sascha Pommerenke et al. Kindle Edition.


Wahn und Willkür

Wilhelm Schlötterer, ein Unterstützer Mollaths, beschreibt, wie Strauß und seine Clique ein ganzes Land in die Tasche steckte. Auch ein indirektes Sittengemälde der Justiz. Heyne Verlag.



Anklage unerwünscht  Autor: Jürgen Roth et al

Wie Staatsanwaltschaften bei manchen Fällen wegschauen. Eichborn Verlag, 19,95€


Macht und Machtmißbrauch

Autor Wilhelm Schlötterer


Im Fadenkreuz: Pädophile,  Herausgeber:Werner Wildgartner. Das Buch beschreibt, wie eine Pädophilen-Selbsthilfegruppe mit eingeschleusten Straftätern zur kriminellen Vereinigung gestempelt wird, damit alle verhaftet werden können. Es beweist auch, daß die Ermittlungsbehörden mit V-Leuten aus der Presse zusammenarbeiten. Einblick in die Abgründe der Justiz.



Opfersteine

Justizopfer bleiben meist anonym. Analog den Stolpersteinen, die keine neue Erfindung sind, können Justizopfer Plastersteine in weißer Farbe besprayen ; (mit Erlaubnis  auf Privatgrund natürlich) und so auf die Existenz katastrophaler Justizarbeit hinweisen. Graffitis sei Dank - an die Arbeit. Je mehr umso besser. Am besten ist Kreide.